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ulmnotsleepy
22:12

Sieben Wochen Everyman. Ein (Zwischen-) Fazit.

Wahnsinn, am 27. Juli haben wir mit dieser Schnapsidee angefangen und jetzt sind schon sieben Wochen. Wie läuft es, wie geht es mir? Es ist normal geworden. Und wie lange will ich das noch machen? So lang, wie es zu meinem Alltag passt.

Nach etwa zwei Wochen hab ich überrascht festgestellt, dass der Schlafrythmus total normal für mich geworden ist. Nichts spektakuläres, ich wache nicht jeden Morgen von alleine auf, aber manchmal. Mal bin ich müde, mal kann ich gut aufstehen. Mal verschlafe ich, mal gehts früher oder später ins Bett. Eigentlich wie sonst auch, nur halt mit viel kürzerer Schlafdauer als vorher.

Flexibel
Ein Anspruch für mich war, dass der Schlafrythmus auch etwas flexibel sein muss. Das funktioniert so: ich hab keine feste Bettgehzeit mehr. Normalerweise kommt 2:30 Uhr schon immer gut hin, aber wenns mal anders kommt und ich erst um 5 nach hause komme, stell ich mir einfach den Wecker auf t+4,5 Stunden. Andersrum fällt ein Nap dann eben auch mal aus oder wird verschoben, wenn es gerade nicht passt.
Man muss dazu sagen, je kürzer die Kernschlafzeit bei polyphasischem Schlaf, desto wichtiger ist die feste Einhaltung der Einschlaf/Aufsteh/Napzeiten. Der normale Everyman sieht 3 Stunden Kernschlafzeit vor und drei oder vier Naps. Was wir hier machen, Everyman 4.5 mit zwei Naps, ist schon die entschärfte Version und dementsprechend auch flexibler.

Alkohol
Übrigens, wir hatten in der Anfangsphase Alkohol- und Koffeinverbot. Ist auch ganz gut so, siehe z.B. frühere Posts von stk, hrhr. Langfristig sollte es für mich natürlich auch mit funktionieren. Auf jeden Fall hab ich mit beidem wieder angefangen und kann meist trotzdem ganz gut aufstehen. Check.

Verschlafen
Passiert schon einmal die Woche, aber meist nur um eine Stunde. Selbst dann sinds halt 5,5 Stunden -- das ist übrigens immer noch rund 5 Stunden weniger als ich vor dem Everyman geschlafen (oder vielmehr verschlafen) habe ;)

Mehr vom Tag
Ob ich jetzt wirklich mehr produktive Arbeitszeit in einem Tag unterbringen kann, kann ich nicht beantworten, denn ich arbeite/lerne gerade nicht Vollzeit. Durch meine, im Vergleich zu vorher, viel kürzere Schlafdauer hab ich aber tatsächlich mehr vom Tag. Ein echter Vorteil ist mir gestern erst aufgefallen: Früher wars total fies nach dem man kurz nach drei aus der Olga geworfen wird, wieder um 8 Uhr aufzustehen. Aber das ist kein Ding mehr. Passiert eigentlich selten, dass man bei so einer Gelegenheit unter 4,5 Stunden schlafen muss. Ich hab also keine kurzen Nächte und anschließende Übermüdung mehr, da ichs so gewohnt bin. Voll praktisch das.

So, ich geh dann mal Bier trinken.
Tags: juka

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Schweinderl