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ulmnotsleepy
22:33

Tag 8, oder Ich lebe noch (mehr oder weniger)

Jetzt auch mal wieder ein Update von mir. Zwar war ich die letzten Tage sehr schreibfaul, aber die Schlafzeiten sind alle protokolliert.

Die Zu-Bett-geh-Zeit von 2:30 oder 3:00 konnte ich immer einhalten. Demnach wurde der Wecker um 7:00 bzw 7:30 gestellt.

Problem 1: Verschlafen
Leider hab ich die letzten Tage tatsächlich dreimal verschlafen. Verschlafen heißt in allen drei Fällen (nur) eine Stunde länger als geplant. Einmal hab ich den Wecker nicht gehört, zweimal bin ich innerhalb der Minute, die ich brauche bevor ich es motorisch auf die Reihe kriege die Beine aus dem Bett zu schwingen, wieder eingeschlafen.
Festzustellen, dass man verschlafen hat ist immer wahnsinnig demotivierend, zumal ich mir ja genau das abgewöhnen möchte :(

Problem 2: Mangelnde Morgenbeschäftigung
Wer mich kennt weiß: ich brauch ne ganze Weile um morgens warmzulaufen. Ich kann in der Phase keine sinnvolle Denkarbeit leisten und damit meine ich Fragestellungen wie "was mach ich jetzt als nächstes". Und wenn ich nach dem Aufstehen keinen konkreten Task habe, finde ich ganz automatisch den Weg zurück ins Bett.
Deswegen ist bei dem Schlafexperiment für mich besonders wichtig uns morgens irgendwie zu verabreden, oder einen anderen Termin zu haben. Leider ist das nicht immer der Fall gewesen. Mieses Wetter draußen tut dann noch den Rest. Das führt dazu, dass ich den ganzen Morgen irgendwie nur unmotiviert radiohörend im Bett rumgammle oder, noch schlimmer, verdöse.

Die Naps haben dafür recht gut funktioniert. Gelegentlich liege ich dann nur mit geschlossenen Augen ruhig da, aber das stört mich nicht und ich finds sehr erholsam. Meistens kann ich jedoch schlafen. Selten kommt es vor, dass ich während und nach dem Nap genervt bin von Gesprächen/Lärm um mich rum. Das passiert aber nur selten und lässt sich an der Uni auch schlecht vermeiden.

Und dann wäre da noch die Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit.
Ich hab den Eindruck stk und fox können irgendwie besser arbeiten als ich. Vielleicht können sie es auch nur besser vortäuschen. Es wird auf jeden Fall besser bei mir, aber es ist immer noch weniger als normal. Genaugenommen merkt man die Unterschiede zwischen Konzentrationsphase und Durchhänger viel extremer als sonst. Ich hab immer mal Phasen in denen ich sehr konzentriert arbeiten kann, aber dann gibts welche da geht gar nichts. Da überfordert mich ein Brainstorming ganz massiv. Kreatives Denken nicht möglich.
Ob die konzetrierten Phasen jetzt kürzer sind als sonst kann ich nicht beurteilen, da mir das normal eher wie ein fließender Übergang vorkommt. Ich glaube so viel weniger ist es nicht. Oder anders gesagt: es ist auch normalerweise nicht besonders oft und lang.

Das klingt jetzt alles nicht so arg positiv, und zwischendurch ist das auch mal frustrierend. Aber es ist schon Tag 8 und alles kein Grund aufzugeben, sonder eher, es weiter durchzuziehen, bis es besser klappt.
Tags: juka

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Schweinderl